Oder: DSL-Anbieter schwer erreichbar.
(aus ComputerWoche Mittelstand, von Dorothea Friedrich, 28.11.05)
Die Anbieter von schnellen Internetzugängen über DSL haben zum Teil gravierende Probleme, wenn Kunden sich per E-Mail an sie wenden. Viele Anfragen bleiben unbeantwortet, oder die Reaktion erfolgt erst nach langer Wartezeit. Das ist das Ergebnis eines Hotline-Tests der Zeitschrift TeleTalk. Getestet wurden die elf Anbieter über einen Zeitraum von drei Monaten per Telefon, E-Mail und Internet.
Die Platzierung im Einzelnen:
Platz 1: Deutsche Telekom, 2: HanseNet, 3: Broadnet,
4: Arcor, 5: QSC, 6: GMX, 7: Lycos Europe, 8: Tiscali, 9: WEB.DE,
10: freenet.de und 11. Platz: Kamp Netzwerkdienste (Wer ist das denn?)
Besonders gut schneidet der Gesamtsieger, Deutsche Telekom, ab. Das Unternehmen hat 19 von 20 Test-E-Mails beantwortet. (Wow!) Schlusslicht ist Lycos Europe. Während der gesamten Testphase von drei Monaten hat das Unternehmen nur drei E-Mails beantwortet.
Fazit: Dem Test zufolge hat der starke Wettbewerb im deutschen DSL-Markt nicht dazu geführt, dass Interessenten zuvorkommend betreut werden.
Kommentar: Die DTAG belegt bei Service und Kundenkontakt den 1. Platz! Unglaublich. Da sieht man mal, wie schlecht die anderen sein müssen.
Und am besten sind die Mädels und Jungs vom Technik-Support von T-Online: Nachdem man früher nie eine Antwort bekam, funktioniert das jetzt richtig gut. Zumindest das antworten an sich. Schickt man denen drei Zeilen, dass es mit Änderungen an der Business-Homepage nicht klappt, antworten Sie mit einer fünfseitigen E-Mail, welche Einstellungen am IE zu ändern sind und ignorieren ganz beiläufig den Hinweis, dass es auf anderen Seiten mit dem gleich eingestellten IE ja klappt.
Schuld ist halt immer der Kunde - oder: 90 % der Computerfehler sitzen davor.