Einige Mitarbeiter der Frankfurter Sparkasse 1822 überraschen immer mal wieder durch ausgeprägte Kundenorientierung. Im aktuellen Fall erdreistete ich mich, ein Festzins Sparkonto zur Fälligkeit teilweise zu kündigen und einen Teilbetrag zur „direkten Tochtergesellschaft“ transferieren zu lassen.
Mit diesem Auftrag und Informationen, die ich vom bankeigenen ServiceCenter telefonisch vorab bekommen hatte, wandte ich mich schriftlich an meine bekannte Kundenberaterin. Die war aber zwischenzeitlich zur stellvertretenden Geschäftstellenleiterin aufgestiegen, was ihren Ton im Umgang mit Kunden erheblich beflügelt hatte. Hier ihre E-Mail im Original:
Sehr geehrter Herr …,
Ihr Schreiben vom 18.01.06 bezüglich des Sparbuches XXXXXXX habe ich
erhalten.Den Auftrag können wir allerdings so nicht annehmen.
Zum Übertrag auf das Konto bei der 1822direkt muß das Sparbuch vorgelegt
werden (zum Fälligkeitstermin). Der von Ihnen angegebene Betrag in Höhe von XX EUR entspricht nicht dem dann gültigen Restbetrag, außerdem entspricht der Mindestanlagebetrag bei einem Festzinssparen XX EUR. Auch der Zinssatz wirderst zum Anlagetermin festgelegt.
Ich denke, Sie sollten zur Fälligkeit einen Termin mit einem unserer Berater vereinbaren. Außerdem empfehle ich Ihnen, falls wirklich eine Verfügung von diesem Sparkonto zum Fälligkeitstermin stattfinden soll, diesen Betrag zu kündigen. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate, d.h eine Kündigung muß spätestens am XX.XX.XX erfolgen.
Mit freundlichen Grüßen
Statt freundlich auf das Procedere hinzuweisen, hat sie es dem dummen Kunden mal so richtig gezeigt. Motto: Der muss sich doch nicht einbilden, es ginge alles nach seinem Wunsch. Schließlich hat er sich nach uns zu richten, wenn er 'wirklich' Geld von uns haben will. Und Ahnung, wie so was abläuft, hat er ohnehin nicht. Soll sich mal an die Kollegen wenden, die zeigen ihm dann, wo’s langgeht.
Damit eins klar ist: Nichts gegen kurz und knapp. Wohl aber was gegen unfreundlich, genervt und besserwisserisch. Und ganz erheblich was gegen Bankmitarbeiter, zumal in Führungspositionen, die offensichtlich noch nicht begriffen haben, für wen sie arbeiten, wer ihr Gehalt zahlt und wessen Geld sie verwalten.
Ich zumindest weiß jetzt, wo’s langgeht. Weg von der FraSpa.
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